Ein Kreuz, im Hintergrund Bäume
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RELIGION

CoV erschwert Gedenken bei Beerdigungen

Während der Coronavirus-Pandemie hat die Sterblichkeit im Vorjahr – bis inklusive der Kalenderwoche 51 – um zehn Prozent mehr als im Fünfjahresdurchschnitt betragen. Die Zunahme an Beerdigungen und die allgemeinen Beschränkungen bei Gottesdiensten stellen die Kirchen vor besondere Probleme.

Die Übersterblichkeit sei in Zeiten des Lockdowns eine besondere Herausforderung für Gläubige und Seelsorger. Für Begräbnisse gilt jedoch eine 50-Personen-Regelung. Die Kirche ist aber bemüht, auch größere Trauerfeiern stattfinden zu lassen, sagt Generalvikar Johann Sedlmaier. Priester würden dann vor dem eigentlichen Begräbnis eine Feier mit 50 Personen anbieten, dann das eigentliche Begräbnis mit 50 Personen durchführen und nach dem Begräbnis eine weitere Trauerfeier mit 50 Personen machen, erklärt der Generalvikar.

Besonders in dieser Zeit sei es ihm wichtig, dass Menschen die einen Angehörigen verlieren, nicht alleine gelassen werden, auch wenn es oft über die Kräfte der Seelsorger gehe.