POLITIK

Mößler über Vorwürfe „verwundert “

„Mit großer Verwunderung“ reagierte LK-Präsident Mößler auf die Vorwürfe der Gemeinschaft der Südkärntner Bäuerinnen und Bauern/ Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov (SJK) bezüglich der bevorstehenden Nachbesetzung des Außenstellenleiters in Völkermarkt/ Velikovec. Der Kammervorstand habe aus mehreren Kandidaten den Besten ausgewählt.

„Gesamtheit der Qualifikationen“ berücksichtigt

Mößler erklärt, die SJK habe dem Kammervorstand „minderheitenfeindliche Motive bei der Auswahl unterstellt“, da kein Bewerber aus der slowenischen Volksgruppe zum Zug gekommen war, und schreibt in der Aussendung: „Diese Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage. Der Kammervorstand hat aus mehreren Kandidaten den Besten ausgewählt. Und zwar ausschließlich aufgrund der Gesamtheit der eingebrachten Qualifikationen.“

Mößler betont, dass der designierte Außenstellenleiter nicht nur die geforderten fachlichen Qualifikationen übererfülle, sondern bereits über langjährige berufliche Erfahrung in der Außenstelle Völkermarkt verfüge und damit sowohl die Aufgaben wie auch das Team und die Betriebe des Bezirks sehr gut kenne: „Wir haben von den bäuerlichen Betrieben in hohem Maße sehr gute Rückmeldungen zur Arbeit von Raphael Pliemitscher erhalten – und zwar unabhängig von deren Erwerbszweig, von der Betriebsgröße oder der Volksgruppenzugehörigkeit.“

Mößler bedauert, dass „hier aus politischen Motiven versucht wird, den künftigen Außenstellenleiter zu beschädigen“ und aus einer fachlich begründeten Entscheidung eine Diskriminierung der slowenischen Volksgruppe konstruiert werde.

„Vorwurf geht ins Leere“

Darüber hinaus hält Mößler in der Aussendung fest, dass in den Tagen nach Bekanntwerden der Entscheidung für Pliemitscher „in den sozialen Medien auch aus der slowenischen Volksgruppe zahlreiche positive Rückmeldungen zu verzeichnen waren“.

Mößler fordert die SJK auf, wieder auf die Sachebene zurückzukehren und sich wie in der Vergangenheit auch konstruktiv in die Interessenvertretung aller Kärntner Bäuerinnen und Bauern einzubringen. „Die Betriebe haben es ohnehin schwer genug, da ist unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit gefordert, um sie bestmöglich zu unterstützen“, so Mößler abschließend.