Wittgenstein-Preis für Ursula Hemetek

Der Wittgenstein-Preis geht heuer an zwei Forscher: die Musikethnologin Ursula Hemetek, die zur identitätsstiftenden Rolle von Musik bei Minderheiten forscht, und den Mathematiker Herbert Edelsbrunner, Mitbegründer der Computertopologie.

Die als „Austronobelpreis“ geltende Auszeichnung ist mit jeweils 1,4 Mio. Euro dotiert und damit der höchste Wissenschaftsförderpreis in Österreich.

Musik von Minderheiten

Ursula Hemetek vom Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) forscht zur Musik von Minderheiten in Österreich.

Die ehemalige Obfrau der „Initiative Minderheiten“ untersucht etwa, welche Rolle Musik im Leben spielt und welche Stile als identitätsstiftend angesehen werden - beginnend bei burgenländischen Kroaten und Kroatinnen, später dann vor allem Musik der Roma.

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