Fußball hilft jungen Roma, im Leben erfolgreich zu sein
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Fußball hilft jungen Roma, im Leben erfolgreich zu sein

Der Fußball bietet den beiden jungen Roma Nicușor „Beto“ Vasile und Raluca Petre, die in einem benachteiligten Viertel in der rumänischen Hauptstadt Bukarest leben, eine neue Zukunftsperspektive.

Die Roma machen rund 3 % der rumänischen Bevölkerung aus. Mit 600 000 Personen gehören sie zur größten Minderheitengruppe des Landes.

„Der AEC bietet viele interessante Aktivitäten für Kinder“, erklärt Sabina Antoci, Geschäftsführerin des Zentrums für Roma und Minderheiten. „Die Kinder entdecken durch kreative, sportliche und künstlerische Workshops ihre Talente sowie verschiedene alltägliche und soziale Fähigkeiten. Seit sie an den Aktivitäten des AEC teilnehmen, sind sie selbstbewusster und fühlen sich gestärkt. Sie sehen, dass es Perspektiven jenseits der Armut, in der sie leben, gibt. Wir wollen dieses Modell auf so viele benachteiligte Gegenden in Rumänien wie möglich ausweiten und Kindern, die sonst keinen Zugang zu Bildung haben, helfen, eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu erhalten.“

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Beto hat mit acht Jahren begonnen, Fußball zu spielen.

Ihrer Roma-Wurzeln sehr bewusst

Beide Teenager sind sich ihrer Roma-Wurzeln sehr bewusst. „Ich fühle mich schlecht, wenn jemand negativ über Roma spricht“, gibt Beto zu und Raluca pflichtet ihm bei: „Ich werde immer wütend, denn auch ich gehöre zu dieser Gruppe. Das Leben in unserem Viertel ist viel schwerer als woanders. Es ist einfach anders.“ Allerdings sagt sie auch, dass das Leben in wohlhabenderen Gegenden nicht unbedingt einfacher ist. „Ich glaube nicht, dass Geld unbedingt ein besseres Umfeld schafft“, erklärt Raluca kategorisch.

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Der Alternative Education Club hilft Kindern dabei, ihre Talente zu entdecken und wichtige alltägliche und soziale Fähigkeiten zu erlernen.

Wichtige gesellschaftliche Rolle

Der AEC spielt eine wichtige gesellschaftliche Rolle, weil er junge Roma und rumänische Jugendliche zusammenbringt und sich darum bemüht, diese zu einen. „Hier sind wir alle gleich“, so Raluca. Es ist egal, ob wir Rumänen oder Roma sind, wir sind alle gleich. Hier dürfen wir nicht so reden wie in der Schule. So ist es uns zum Beispiel nicht erlaubt, uns über die anderen lustig machen.“

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Eine Zukunftsperspektive für zwei Teenager.

Der Traum vom Fußball ist für Beto und Raluca, die beide begeisterte Anhänger von Barcelona-Star Lionel Messi sind, greifbar. Ihre Erfahrungen beim AEC eröffnen ihnen Möglichkeiten, die eines Tages vielleicht dazu führen, sich selbst im Fußball durchzusetzen.

„Ich fühle mich richtig gut, wenn ich Fußball spiele, weil mir dieser Sport gefällt“, so Raluca. Auch die Idee, zusätzlich als Trainerin aktiv zu sein, hat für Raluca einen großen Reiz. „Ich will etwas daraus machen“, erklärt sie entschieden. „Durch Fußball bin ich viel selbstbewusster geworden. Er hat mir geholfen, daran zu glauben, dass ich wie alle anderen sein und etwas erreichen kann. Ich will mir einen beruflichen Weg bahnen und mir einen Namen im Fußball machen.“

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„Ich fühle mich richtig gut, wenn ich Fußball spiele.“ – Raluca Petre (rechts)

„Wenn ich Fußball spiele, fühlt es sich einfach super an. Dann fühle ich mich richtig wohl“, so Beto. „Ich spiele immer, außer es regnet. Wenn ich groß bin, will ich Fußballer werden. Und ich möchte ein guter und großzügiger Mensch werden.“

Die beiden Jugendlichen verstehen die nachhaltige Kraft des Fußball, Gutes in der Gesellschaft zu bewirken, und sind ein gutes Beispiel für die Werte der UEFA-Kampagne #EqualGame.