Žična ograja pred taboriščem Auschwitz.
www.rtvslo.si
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Shoa | Porajmos

Auschwitz-Museum | Mehr als 60 Prozent der Häftlinge identifiziert

Die Gedenkstätte des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz hat in einem Forschungsprojekt inzwischen gut 60 Prozent der dort damals registrierten rund 400.000 Gefangenen identifiziert.

Das berichtete das Museum auf seiner Homepage.

Nicht umfasst sind davon rund 900.000 Juden, die in Massentransporten in das Konzentrationslager kamen und unmittelbar nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet wurden.

Familie Höllenreiner 1942 vor der Deportation nah Auschwitz
Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma
Sinti Familie Höllenreiner 1942 | Viele Angehörige der großen Familie wurden am 13. März 1943 nach Auschwitz deportiert, nur wenige überlebten.
Gedenkstätte und Museum Auschwitz-Birkenau
Gedenkstätte und Museum Auschwitz-Birkenau

Ihre Identitäten könnten möglicherweise mit Hilfe von Transportlisten rekonstruiert werden, sagte Museumsdirektor Piotr Cywinski. Und wenn die Namenslisten der in Auschwitz registrierten Häftlinge und der Transportlisten abgeglichen seien, dürften im Mai die Datenbanken der Gedenkstätte um 420.000 Namen erweitert werden.

70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau
Gedenkstätte und Museum Auschwitz-Birkenau
70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau

Am 27. Januar jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers durch Soldaten der Roten Armee. Die Nazis und ihre Helfershelfer ermordeten während des Holocaust insgesamt rund sechs Millionen Juden und 500.000 Roma und Sinti.

Im Lagerkomplex Auschwitz wurden etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet. Der Name „Auschwitz“ wurde in der Nachkriegszeit weltweit zum Symbol des nationalsozialistischen Völkermords (Holocaust | Shoa | Porajmos). Von den mehr als 5,6 Millionen Opfern des Holocaust wurden etwa eine Million Juden als rassistisch verfolgte Menschen in Auschwitz-Birkenau ermordet. Des Weiteren gab es ca. 160.000 nichtjüdische Opfer.