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Lackenbacher Gedenken | Über Trauer und Zusammenhalt

Es war Heinrich Dorner, Landesrat des Burgenlandes, der bei der diesjährigen Gedenkfeier im burgenländischen Lackenbach den Landeshauptmann Hanspeter Doskozil vertrat. Es helfe die Geschichte zu kennen und Schlüsse daraus zu ziehen, betont Heinrich Dorner in seiner Rede vor dem Lackenbacher Denkmal.

Lackenbach

Präsentation | Festschrift für Linguisten Mozes F. Heinschink

Der Linguist Mozes F. Heinschink ist seit Jahrzehnten ein Wegbegleiter, Aktivist und großer Unterstützer der Roma-Bewegung in Österreich. Zu seinem 80. Geburtstag veröffentlichten Petra Cech, Christiane Fenesz-Juhasz und Dieter Halwachs eine Festschrift unter dem Titel „Andaj Romangi ljuma. Patjiv le Mozesoske Heinschink“.

Präsentation im Wiener Romano Centro mit Mozes Heinschink

György Majtényi | „Transnationale Erinnerung an den Roma-Holocaust“

Unter dem Titel „Transnationale Erinnerung an den Roma-Holocaust“ präsentierte György Majtényi eine neue Studie im Wiener Verein Romano Centro. Bei seiner Präsentation und der anschließenden Diskussion konnten Interessierte einen Einblick in die aktuelle Forschung auf diesem Gebiet gewinnen.

Transnationale Erinnerung György Majtényi im Wiener Romano Centro mit Éva Kovács und Gerhard Baumgartner

Bergen-Belsen | Vom KZ zur Gedenkstätte

„Ich finde die Gemälde sehr berührend. Ich kann mich daran erinnern, als es eine Ausstellung in Bergen-Belsen gab. Das war kurz, nachdem ich begonnen habe, dort zu arbeiten. Deswegen sind mir diese Bilder sehr in Erinnerung geblieben, weil die meinen ersten Eindruck von Bergen-Belsen geprägt haben“, erzählt die deutsche Historikerin Stephanie Billib über die Gemälde von Ceija Stojka.

Ceija Stojka 2003

Romani Unterricht für Lehrkräfte in der Slowakei überlaufen

"Es ist sogar so, dass jeder Kurs überfüllt ist. Ich denke tatsächlich, dass der Bedarf vorhanden ist und letztendlich auch das Angebot an Romani Sprachkursen momentan zu wenig ist“, so Milan Samko von der Universität Nitra.

Volksschüler im Klassenzimmer

Das Schicksal europäischer Zirkuskünstler während der NS Zeit

In Österreich sei das Schicksal der Zirkusfamilien, unter denen auch oft Roma waren, noch weitgehend unerforscht, sagt der Historiker Herbert Brettl.

Zirkuskünstler NS Zeit

Ausnahmekünstler Stojka und Janoska | 30 Jahre Roma Bewegung

Die Roma Musik habe mittlerweile mehr Bedeutung bekommen, wobei es wieder abflaue und die Roma heute weisen deutlich spürbar mehr Selbstbewusstsein auf, so Harri Stojka.

OHO Fest | 20 Jahre Roma VHS, 30 Jahre Roma Bewegung

Sanela Stankovic „diversity*-Manga“

Der erste Roma Frauen Verein Vivaro ist für bisher stille Künstlerinnen zu einem Plateau geworden, ihre Talente und Fähigkeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Jüngst lud der Verein zu einer besonderen Ausstellung. „diversity*-Manga“ von Sanela Stankovic spiegelt Homosexualität, Diversität, Gerechtigkeit, Offenheit und Tabus in einer ganz neuen Art wieder.

Ausstellung Diversity Manga von Sanela Stankovic

Oberwart | 30 Jahre Roma-Bewegung | 20 Jahre Roma VHS

Die burgenländischen Roma feiern 30 Jahre Roma-Bewegung. Der Beginn war die Gründung des ersten Roma-Vereins im Jahr 1989 in Oberwart. Die gemeinsamen Bemühungen des Vereins mit den weiteren Protagonisten/innen und vor allem das Engagement des österreichischen Kulturvereins unter der Leitung von Rudolf Sarközi führten 1993 schließlich zur Anerkennung der Roma als Volksgruppe.