Barankapark am Wiener Belgraderplatz
Bezirksmuseum Simmering
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Servus | Szia | Zdravo | Del tuha

Servus, Szia, Zdravo, Del tuha | Juni 2019 | ORF 2 Burgenland

Das legendäre Zymbal des Klangvirtuosen Stefan Pišti Horvath kehrt nach Großwarasdorf zurück. Auch heuer fand das Baranka Park Gedenkfest am 20. Mai, dem Geburtstag von Johann „Mongo“ Stojka statt. Der Pen Literatur Preis geht an Gitta Rosa Martl.

Zymbal kehrt nach Großwaradorf zurück | Stefan Pišti Horvath

Das legendäre Zymbal des Klangvirtuosen Stefan Pišti Horvath kehrt nach Großwarasdorf zurück. Er trennt sich aus gesundheitlichen Gründen nach 63 Jahren von seinem geliebten Instrument, das er nun seiner Heimatgemeinde widmet will. Pišti, ein kroatischer Zigeuner, wie er sich nennt, reiste mit dem Zymbal um die Welt und ist stolz, Österreich vor vielen führenden Politikern und Monarchen vertreten zu haben.

Stefan Pišti Horvath
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Sein Freund aus der Schulzeit Joško Vlasich und Bürgermeister von Großwarasdorf Rudolf Berlakovich holten das historische Zymbal aus Wien.

Baranka Park Gedenkfest

Wie jedes Jahr fand auch heuer das Baranka Park Gedenkfest am 20. Mai, dem Geburtstag von Johann „Mongo“ Stojka statt. Gemeinsam erinnerte man an die Opfer der Roma und Sinti im Nationalsozialismus, bekannte sich zu einem Miteinander, vertreten durch die Künstler des Abends.

Gedenkfeier Barankapark
Dietmar Lipkovich

Organisiert wurde die Gedenkveranstaltung wie in jedem Jahr vom Verein „Voice of Diversity“.

Pen Literatur Preis an Gitta Rosa Martl

Am 10. April, zwei Tage nachdem der internationale Romatag begangen wurde, verlieh der Pen Club Österreich den Roma-Literaturpreis in Gedenken an Ceija Stojka, der Sinti Autorin Rosa Gitta Martl im Presseclub Concordia in Wien. Der Roma-Literaturpreis wurde heuer zum dritten Mal vergeben, Rosa Gitta Martl ist nach Stefan Horvath und Samuel Mago nun die erste weibliche Preisträgerin.

Erinnerungsdenkmal in Ritzing |  Porajmos
Christian Gmeiner

Denkmal in Ritzing

Im Mai wurde ein Denkmal in der Gemeinde Ritzing für die 21 Opfer des Nationalsozialismus, 18 davon waren Roma und 3 Euthanasieopfer, enthüllt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Drei Tage vorher setzten Volksgruppenangehörige und Ritzinger ein Zeichen gegen das Vergessen, indem Sie ihre Fußabdrücke in Betonkreisen, die Teil des Denkmals sind, hinterließen.

Der (un)sichtbare Ton trägt die Identität

In unserer Serie „Der (un)sichtbare Ton trägt die Identität“ geben wir Ihnen kurze Einblicke in die Arbeit der jungen Roma und Romnja. Damit wollen wir die talentierten Angehörigen der Volksgruppe vor den Vorhang bitten. In der heutigen Ausgabe stellen wir Ihnen die Schauspielerin, Fotografin und Künstlerin Ioana Spataru vor.