Adj’ Isten magyarok am 8.7.2018

Unsere ungarischsprachige TV-Sendung wird sechsmal im Jahr, jeweils Sonntags um 13.10 auf ORF2 ausgestrahlt. In unserer aktuellen Sendung melden wir uns von der Burg Forchtenstein, die einst eine ungarische Grenzburg war. Wir besichtigen die Ausstellungsräume und zeigen ungarische Exponate.

Die Burg Forchtenstein ist seit dem frühen 17. Jahrhundert in Besitz der Esterházy. Kern der gewaltigen Burganlage ist das Hochschloss, das im 17. Jahrhundert seine heutige Form erhielt, unter anderem mit barocker Burgkirche (Wallfahrtskirche hl. Rosalia). Die Burg beherbergt mehrere Dauerausstellungen, die – neben den Ausstellungen im Schloss Esterházy in Eisenstadt – die Geschichte und Schätze des alten Adelsgeschlechtes Esterházy zeigen – deshalb trägt die Burg auch die Bezeichnung „Tresor der Esterházy“.

50 Jahre Burgenländisch-Ungarischer Kulturverein

50 Jahre alt wurde heuer der größte Verein der Burgenlandungarn, der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein mit Sitz in Oberwart. Mit einem bunten Folkloreprogramm wurde erst vor Kurzem im Stadtpark gefeiert. Aufgetreten sind Kindergruppen, die gemischte Volkstanzgruppe und beide Volksmusikgruppen des Vereines.

BUKV in der Ungarischen Botschaft Wien

Aus Anlass des 50. Vereinsjubiläums hat sich der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein in der Ungarischen Botschaft in Wien vorgestellt. Präsentiert wurden Tänze und Musikstücke aus der Wart. Das wiener Publikum war vom reichen Programm der Burgenlandungarn begeistert.

Matthiasmesse im Stephansdom

Heuer feiern die Ungarn das 575. Geburtsjahr und das 560. Krönungsjahr von König Matthias Corvinus. Aus diesem Anlass hat der ungarische Kaláka-Club in Wien eine Matthiasmesse im Stephansdom initiiert. König Matthias hat sich sehr für die Ungarn in Wien und die Verbreitung der ungarischen Kultur eingesetzt. An der Messe nahmen nicht nur Ungarn aus Österreich, sondern auch aus vielen Nachbarländern teil.

Ungarische Künstler im Offenen Haus Oberwart

Sieben ungarische Künstler aus dem Komitat Vas haben im Offenen Haus Oberwart OHO ausgestellt. Ziel der Ausstellung war es, Netzwerke zu knüpfen und die Grenzen im Bereich der Kultur zwischen Ungarn und Österreich abzubauen. Gezeigt wurden Fotos, Schwarzweissportraits, Stilleben, abstrakte Malerei und Computergrafiken.

Janoska Ensemble - Artits in Residence in Eisenstadt

Konzerte und Meisterkurse zwischen Südkorea, Japan, den USA und Europa: Die vier Musiker des Janoska Ensembles sind seit ihrer Debüt CD „Janoska Style“ (2016) gefragter denn je. Ab sofort dürfen sie sich jetzt auch „ensemble-in-residence“ im Schloss Esterházy nennen. Eine ehrenvolle Position, die ihnen für die kommenden zwei Jahre verliehen wurde.

Pilgern auf dem ungarischen Jakobsweg

Seit etwa zehn Jahren schon haben östereichische und ungarische Pilger den Camino-Hungaro, den ungarischen Jakobsweg widerbelebt. Der Weg führt von Budapest ins österreichische Wolfsthal. Etwa 200 km nach Budapest führt er die Wallfahrer nach Lébény zur 800 Jahre alten romanischen Kirche - dort haben sich österreichische und ungarische Pilger getroffen.

Mehr erfahren über diesen Pilgerweg oder andere Wallfahrten der burgenländischen Pilger können sie in der Feiertagsdokumentation von Erich Schneller am 15. August, um 17.05 auf ORF2.