Ferry Janoska | Neue Klänge im Stile Django Reinhardts

Der burgenländische Ausnahmekünstler Ferry Janoska wird morgen 60 Jahre alt. Gesendet wird aus diesem Anlass ein Gespräch mit ihm über seine aktuelle Produktion „Zvuk Panonije“, die vor kurzem erschienen ist. Kroatische Volksweisen werden auf neue Art, unter anderem im Stile von Django Reinhardt interpretiert.

On demand | Roma sam | 21.1.2019

Prezentacija CD-a "Zvuk Panonije"
ORF
Ferry Janoska

Kurz nach Erteilung des Auftrages durch die Burgenländische Landesregierung war dem Künstler klar, dass es eine Produktion werden soll, die ein breites Publikum anspricht. Janoska versucht die Stilrichtungen der Volksgruppen des Burgenlandes zu vereinen und ist auch als Interpret am Bandoneon Teil des außergewöhnlichen und multikulturellen Ensembles. Zu dem Ensemble zählen das Trio Schneeberger, sowie die Sängerin Julia Hamedinger und Sänger Tome Janković. Gesungen wird in Deutsch und Kroatisch.

Roma sam | 21.1.2019 | 20:50 Uhr | Radio Burgenland livestream

Prezentacija CD-a "Zvuk Panonije"
ORF
Tome Janković, Julia Hamediner

Sänger Tome Janković wurde 1978 in Bratislava geboren, wo er auch das Musikkonservatorium besuchte. Er beschäftigt sicht auch als Tontechniker und Produzent. Er ist Mitglied der A-capella Gesangsgruppe „Basbaritenori“. Julia Hamediner arbeitet hauptberuflich als Redakteurin im Landesstudio des ORF Burgenland. Dies ist nicht ihre erste kroatische Musikproduktion, bereits 2016 veröffentlichte sie gemeinsam mit Karl Kanitsch die CD „Cer Danas Svenek - Gestern-Immer-Heute“.

Prezentacija CD-a "Zvuk Panonije"
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Zu seinen Kompositionen und Bearbeitungen hat Janoska immer eine außergewöhnliche Beziehung. Besonders am Herzen liegen ihm bei diesem Projekt die Titel „Oj Jelena“, „Da nije Ijubavi (miks)“ und Gradišće okolo Pinke“. „Gradišće okolo Pinke“ ist eine wunderschöne Volksweise, für die der Musiker eigens ein Bandoneonsolo komponiert hat. Bei „Oj Jelena“, vermutlich die bekannteste Komposition, da diese schon von Josef Hayden für das Finale seiner Symphony No 104 bearbeitet wurde, wählte Janoska bei seinem Arrangement jedoch keinen klassischen Zugang, sondern entschied sich für die Rhythmen des Gipsy Swings. „Da nije Ijubavi (miks)“ ist ein Medley, das die Vielfalt der Produktion „Zvuk Panonije“ widerspiegelt: Von Melancholie bis hin zu den mitreißenden Klängen im Stile Django Reinhardts.