Stillstand in der Flüchtlingspolitik - 27.1.2019

Die europäische Asylpolitik und die Folgen für die Menschen auf der Flucht - zu diesem Thema hielt der Europäische Flüchtlingsrat (ECRE - European Council on Refugees and Exile) eine Konferenz in Wien ab.

Mitglieder aus Österreich, Ungarn, Tschechien, Deutschland und der Schweiz beschäftigten sich mit den neuesten Entwicklungen seit der Schließung der so genannten Balkanroute vor drei Jahren.

Schließung der Balkanroute
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Das sogenannte „Push-Back“, also die Zurückweisung von Asylsuchenden an den EU-Außengrenzen – und das sowohl am Land als auch am Wasser - ist weit verbreitete Praxis geworden. Nur die Schweiz, wo jährlich rund 18.000 Asylanträge gestellt werden, sucht nach neuen Lösungen. Dalibor Hýsek sprach mit den Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern.

Heimat Fremde Heimat
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Sonntag, 27. Jänner 2019, 13.30 Uhr, ORF2, Moderation: Silvana Meixner; Wh. 28.1.2019, 4.40 Uhr, ORF2

Kinder von Theresienstadt

Die ermordeten Kinder von Theresienstadt – auf diese Tragödie richten anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages gleich zwei Projekte ihren Fokus. Im Wiener Rathaus werden Postkarten ausgestellt, die sich an diese Kinder aus Theresienstadt richten. Unter dem Motto „Never/Forget/Why?“ hat Anna Wexberg-Kubesch eine Aktion ins Leben gerufen, die den Nazi-Terror sichtbar machen soll. In Klagenfurt bringen Kinder der Gustav Mahler Musikschule unter der Leitung von Klaus Kuchling und Petra Schnabl-Kuglitsch die Kinderoper Brundibár auf die Bühne. Brundibár, geschrieben von Hans Krása, wurde im NS-Lager Theresienstadt von inhaftierten Kindern aufgeführt, die dann von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Sabina Zwitter berichtet.

Kinder im KZ Theresienstadt
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Never/Forget/Why?

Straßenmusiker auf der Bühne

Eine einmalige Konzertreihe im „Salon Gustl“ in Wien-Landstraße gibt Straßenmusikerinnen und -musikern die Gelegenheit, ihre Musik auf einer Bühne zu präsentieren. Die von der Künstlerin und Sängerin Timna Brauer kuratierten und moderierten Veranstaltungen wollen jungen, meist noch wenig bekannten Musikkünstlern eine neue Plattform bieten und das vor einem Publikum, das die Musik nicht im Vorbeigehen – wie bei der Straßenmusik üblich – genießen kann. Ein Beitrag von Tatjana Koren.

Sraßenmusiker in Wien
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Singer-Songwriter Lukas Len

„Heimat Fremde Heimat“ - die in HD produzierte Sendung - ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVThek angeboten.

„Heimat Fremde Heimat“ wird im ORF TELETEXT-Gehörlosenservice auch mit Untertiteln ausgestrahlt. Die Untertitel für gehörlose und hörbehinderte Menschen sind im ORF TELETEXT auf Seite 777 abrufbar.

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