Ute-Bock-Preis für Zivilcourage - 8.3.2015

Am 3. März wurde der Ute-Bock-Preis für Zivilcourage von SOS Mitmensch verliehen. Geehrt wurden heuer Siegfried Stupnig für sein jahrelanges Engagement rund um die tschetschenischen Flüchtlinge in Kärnten sowie der Verein „Flucht nach vorne“, der sich um junge Asylsuchende kümmert.

„So ein Preis ermutigt einen schon weiterzumachen“, erzählt uns Ute Bock im Krankenzimmer des Rehabilitationszentrums, wo sie die nächsten Wochen verbringen wird.

Verleihung des Ute-Bock-Preises für Zivilcourage
HFH/ORF
Verleihung des Ute-Bock-Preises für Zivilcourage

Trotz schlechter körperlicher Verfassung kam die 74-Jährige ins Wiener Rathaus, um den Preis zu überreichen. Čedomira Schlapper war bei der Preisverleihung dabei.

Heimat Fremde Heimat
ORF

Sonntag, 8. März 2015, 13.30 Uhr, ORF2; Wh.: Montag, 9. März 2015, 3.05 Uhr, ORF2; Moderation: Silvana Meixner

Interkulturelles Medienschulprojekt „Heldinnen“

Das ORF Projekt „Schule fürs Leben“, das Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Kulturen medial begleitet, geht in die Verlängerung. Die Schülerinnen und Schüler des Slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt und der NMS Neustiftgasse in Wien setzen sich heuer mit den Frauenrechten auseinander. In einer Sondernummer der jeweiligen Schulzeitung soll über das Frausein in verschiedenen Traditionen und Religionen berichtet und nachgedacht werden.

Alltagsheldinnen
HFH/ORF
Alltagsheldinnen

Gesucht werden vor allem Alltagsheldinnen, die den jungen Menschen als Vorbilder dienen könnten. Ab Sonntag wird „Heimat Fremde Heimat“ die Entstehung der Schulzeitungen mit der Kamera begleiten. Ein Bericht von Sabina Zwitter.

FGM - Weibliche Genitalverstümmelung ist keine Randerscheinung

Weltweit müssen laut Weltgesundheitsorganisation WHO 140 Millionen Mädchen und Frauen mit den Folgen von Genitalverstümmelung leben. Die grausame Praxis ist zwar überwiegend in Afrika verbreitet, wird jedoch in 41 Staaten weltweit praktiziert. In der EU ist FGM (Female Genital Mutilation) schon lange keine Randerscheinung mehr. Durch die Migration wurde sie auch hier zu Lande zu einem politischen Thema.

Weibliche Genitalverstümmelung
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Untersuchungen zur weiblichen Genitalverstümmelung

Die angenommene Zahl von 8.000 Betroffenen, die aus einer Studie der „Afrikanischen Frauenorganisation in Wien“ im Jahre 2000 hervorgeht, dürfte bereits überschritten sein. Trotz dieser hohen Zahl ist das Thema in den Communitys noch immer ein Tabu. Ein Beitrag von Ajda Sticker.

„Heimat Fremde Heimat“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek angeboten.

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