Rohingya Kinder im Flüchtlingslager Jamtoli, nahe Ukhia in Bangladesch. (23.8.2020)
MUNIR UZ ZAMAN / AFP / picturedesk.com
MUNIR UZ ZAMAN / AFP / picturedesk.com
Bis 16.10.2020

„1000 Nächte ohne Heimat“

Das Afro-Asiatisches Institut (AAI) Graz zeigt die Fotoausstellung „1000 Nächte ohne Heimat“ von Armin Mösinger, der Menschen im größten Flüchtlingslager der Welt, in Kutupalong, porträtiert hat.

2017 sind über 700.000 Menschen in das bengalische Flüchtlingscamp Kutupalong geflohen, weil sie aus ihrer Heimat Myanmar gewaltsam vertrieben wurden: Rohingya, die am meisten verfolgte Minderheit der Welt. Kutupalong kann als unerwünschte Stadt betrachtet werden, die zum größten Flüchtlingslager der Welt geworden ist. Auf nur 13 Quadratkilometer fristen noch immer mehr als eine Million Vertriebene unter menschenunwürdigen Bedingungen ihr Dasein, heißt es in der Ankündigung zur Fotoausstellung.

„1000 Nächte ohne Heimat“ – Fotoausstellung von Armin Mösinger, Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 17. September 2020, 19.00 Uhr, Afro-Asiatisches Institut Graz, Foyer im Keller, Leechgasse 24, 8010 Graz; Ausstellungsdauer: bis 16.10.2020, 8.00–18.00 Uhr

COVID19 Sicherheitsvorschriften sind zu beachten: NMS-Maske, temporäre Erfassung von Kontaktdaten in einer Liste vor Ort; keine Anmeldung erforderlich

Momentanaufnahmen von Begegnungen

Armin Mösinger von der österreichischen Entwicklungshilfeorganisation „Sonne International“, die sich weltweit der Förderung und Bildung von Kindern verschrieben hat, porträtiert mit seiner Kamera Menschen und erzählt somit ihre Geschichten. Es sind Momentaufnahmen von Begegnungen, wie zuletzt mit Rohingya im größten Flüchtlingslager der Welt in Bangladesch.

Eine Ausstellung von SONNE-International in Kooperation mit Afro-Asiatisches Institut Graz und Fair Styria.