MAMUZ Museum Mistelbach (16.3.2016)
HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
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bis 22.11.2020

Maya Sonderausstellung im MAMUZ

Einen eingehenden Blick auf den Lebensraum der Maya sowohl im tropischen Tiefland als auch im vulkanischen Hochland Guatemalas liefert eine Sonderausstellung im MAMUZ Museum Mistelbach.

Präsentiert werden Originalexponate aus dem zentralamerikanischen Staat. Versprochen wurden in einer Aussendung „spannende Einblicke in die reichhaltige Geschichte der Maya“. Damit wird erstmals seit 25 Jahren eine umfassende Maya-Schau in Österreich geliefert, heißt es seitens des Museums.

„Maya Sonderausstellung“

MAMUZ Museum Mistelbach, Waldstraße 44-46, 2130 Mistelbach, von Montag, 1. Juni bis Sonntag, 22. November 2020

„Spannende Entdecklungsreise“

Thematisiert wird etwa die durchaus auch zeitgemäße Frage, wie es gelingen konnte, trotz der schwierigen klimatischen Bedingungen eine große Bevölkerung zu ernähren, ohne dabei die Umwelt zu zerstören. Neueste Forschungserkenntnisse zur Landwirtschaft, Religion, der gesellschaftlichen Ordnung sowie zu den politischen Beziehungen der Maya-Königtümer warten auf die Besucherinnen und Besucher. „Die Ausstellung führt uns auf eine spannende Entdeckungsreise nach Amerika und zeigt uns eine komplexe Gesellschaft, die in ihrer Entwicklung durchaus vergleichbar mit den frühen Hochkulturen in Europa ist“, kündigte Franz Pieler, der wissenschaftliche Leiter des MAMUZ, bereits im Februar an. Die Ausstellung wurde aufgrund der Corona-Krise verschoben und ist nun ab 1. Juni bis 22. November zu sehen.

Vielzahl an Gegenständen aus Jade

Die Exponate sind allesamt Leihgaben aus der Sammlung des „Museo Nacional de Arqueologia y Etnologia“ (MUNAE), dem Nationalmuseum für Archäologie und Ethnologie von Guatemala, wurde in einer Aussendung betont. Ein besonderes Highlight bilde die Vielzahl an Gegenständen aus Jade, darunter Schmuckstücke, die Aufschluss über die prunkvolle Kleidung der Maya-Herrscher gebe.