Gedenktafel für das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte 32
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bis 30.9.2019

„Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert“

Das Psychosoziale Zentrum ESRA präsentiert die Ausstellung „Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert. Verschwundene Zentren jüdischen Lebens in Wien“ von Shoshana Duizend-Jensen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestanden in Wien, der drittgrößten jüdischen Gemeinde Europas, um die 600 Vereine, 300 Stiftungen, 26 Synagogen, 70 Bethäuser, Heime, Schulen, Kindergärten, eine Lehranstalt für angehende Rabbiner, Bibliotheken und Ausspeisungsküchen.

„Geplündert, verbrannt, geräumt, demoliert. Verschwundene Zentren jüdischen Lebens in Wien“, Ausstellungseröffnung: Montag, 8. Juli 2019, 18.00 Uhr, ESRA Psychosoziales Zentrum, Tempelgasse 5, 1020 Wien; Ausstellungsdauer: bis 30.9.2019

Das Leben der jüdischen Gemeinde in Wien

Die Ausstellung von Shoshana Duizend-Jensen dokumentiert, wie lebendig die jüdische Gemeinde in Wien einmal war, wie sie sich ab 1938 veränderte und was nach 1945 aus den leerstehenden Gebäuden und Ruinen wurde. Wer nutzte die Gebäude bis 1945 und wer lebt und arbeitet heute an den Standorten von ehemaligen Synagogen, jüdischen Waisenhäusern und sozialen Einrichtungen?

Historikerin Shoshana Duizend-Jensen
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Historikerin Shoshana Duizend-Jensen

Shoshana Duizend-Jensen ist Historikerin, Mitarbeiterin im Wiener Stadt- und Landesarchiv und diesjährige Preisträgerin des Leon-Zelman-Preises für Dialog und Verständigung. Ihre Ausstellung war bereits von September 2018 bis Februar 2019 im Wiener Stadt- und Landesarchiv zu sehen.

Anmeldung erforderlich per E-Mail oder per Tel: 01-214 90 14. Aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen ist ein amtlicher Lichtbildausweis vorzuweisen.

Die Ausstellung befindet sich im Freien und kann daher jederzeit – bei Tageslicht – besichtigt werden.