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ORF.at/Georg Hummer
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Bankwesen

RBI erhält grünes Licht für Expansion in Tschechien

Die Raiffeisen Bank International (RBI) kann wie geplant ihre Präsenz in Tschechien ausbauen. Die Kartellbehörde UOHS mit Sitz in Brno hat der Übernahme der Equa Bank durch die tschechische RBI-Tochter zugestimmt.

Der Wettbewerb werde dadurch nicht entscheidend beeinträchtigt, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Die Equa Bank betreut knapp 480.000 Kunden und verwaltete zum Jahresende 2020 Aktiva in Höhe von 2,8 Milliarden Euro. Sie konzentriert sich vor allem auf Verbraucherkredite. Nach dem endgültigen Abschluss der Transaktion soll die Equa Bank mit der Raiffeisenbank fusioniert werden.

In der tschechischen Bankenbranche zeichnet sich eine Konsolidierung ab. Jüngst hatte die PPF-Gruppe des vor kurzem tödlich verunglückten Milliardärs Petr Kellner angekündigt, ihren Anteil an der Moneta Money Group auf knapp 30 Prozent zu erhöhen. Nach Einschätzung von Analysten könnte PPF langfristig eine Zusammenlegung mit der eigenen Air Bank anstreben, die überwiegend im Onlinegeschäft tätig ist.