Gmünd
ORF / Sunk
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Grenzöffnung

Unauffällige Schwerpunktkontrollen in Gmünd

Die jüngst angekündigten Schwerpunktkontrollen der niederösterreichischen Polizei an den Außengrenzen sind am Donnerstag in Gmünd bereits Realität gewesen.

Richtig auffällig waren die Tätigkeiten von Exekutive und Bundesheer am Übergang vom tschechischen České Velenice zur Bezirkshauptstadt im Waldviertel beim APA-Lokalaugenschein jedoch nicht.

Verzögerungen bei der Einreise nach Österreich blieben am Vormittag völlig aus. Zwei Polizisten und drei Soldaten des Bundesheeres hatten rund 150 Meter nach der Staatsgrenze ihre Positionen bezogen und beobachteten den Verkehr. Dieser war überwiegend – von den Kennzeichentafeln her zu schließen – von Einheimischen geprägt. Zu den wenigen Anhaltungen zählte beispielsweise ein in Tschechien zugelassener Pkw der Marke VW. Der Lenker und eine Insassin mussten sich jedoch keinen weiteren Kontrollen unterziehen.

Rad- und Fußgängergrenzübergang Bleyleben in Gmünd. Der Übergang ist mittels Grenzbalken gesperrt worden
noe.ORF.at
Mitte März 2020

Auch größere Gruppen von Radfahrern durften ungestört passieren. Gezeichnet wurde trotz der Kontrolltätigkeit ein Bild der offenen Grenzen. Etwas, das sich Jaromír Slíva, der Bürgermeister von České Velenice, vor wenigen Wochen bei einem Pressetermin in Gmünd für die Zukunft fest gewünscht hatte. „Ich hoffe, dass dieser Balken nie mehr zugeht“, sagte er in Anspielung auf die im Frühjahr Corona-bedingt notwendig gewordene Grenzschließung.