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So | 19.05.2013
Kroatischer Kulturverein im Burgenland
04.07.2012
Keine gemeinsame Stellungnahme
Die burgenlandkroatischen Vereine konnten keinen Kompromiss betreffend eine gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf der Novelle des Volksgruppengesetzes finden. Das stellte der Kroatische Kulturverein/ Hrvatsko kulturno društvo u Gradišću fest.
Versuch einer Kompromiss-Findung
An dieser gemeinsamen Stellungnahme, die einen Kompromiss dargestellt hätte, haben neben dem Kroatischen Kulturverein noch das Kroatische Kultur- und Dokumentationszentrum, das Burgenländisch-kroatische Zentrum, die Volkshochschule der burgenländischen Kroaten, die Arbeitsgemeinschaft der kroatischen Kommunalpolitiker und das Präsidiums der SPÖ-Mandatare der kroatischen und gemischtsprachigen Gemeinden mitgewirkt.
Verschlechterung der derzeitigen Rechtslage
Der Kroatische Kulturverein lehnt daher den bestehenden Entwurf ab. Dieser würde eine klare Verschlechterung der derzeitigen Rechtslage der Volksgruppen bringen. Der HKD fordert einen neuen Dialog. Er will ein schlechteres Gesetz ohne Perspektiven nicht akzeptieren. Der Kroatische Kulturverein sei bei den Gesprächen mit den übrigen Kroatenorganisationen in vielen Punkten von seiner Position abgerückt. Aber in einigen, für den Kulturverein wesentlichen Fragen konnte kein Kompromiss gefunden werden, sagte der Jurist Jandre Palatin vom Kroatischen Kulturverein.