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 13.2.2012 |
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Migrationsweg ohne Klischees
"Zu Hause sprachen wir nur ungarisch, aber ich bin eine Slowakin durch und durch, da kann man nichts machen", lächelt die niederländische Wiener Slowakin Eva Lipko-Szomolanyi im Interview mit Yvonne Strujić.
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In der aktuellen Sendung des Magazins Rádio Dia:tón beschreibt die 85-Jährige ihren Migrationsweg, fernab von jeglichem Klischee. Politische Gründe, oder andere Unzufriedenheiten in der Slowakei spielten bei ihrer Entscheidung Auszuwandern keine Rolle. Eva Lipko-Szomolanyi folgte in stets ihren Gefühlen, die sie im Jahr 1969 zuerst zu ihrem Sohn in die Niederlande, später über Spanien bis vor 20 Jahren schließlich nach Wien führten. |
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"... dass es mir
gelingen wird..." |
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Über ihre Fluchtgeschichte aus der Slowakei erzählt Eva gerne: "Ich wusste gar nicht, wie ich es schaffen sollte, über die Grenze zu gelangen.
Die Polizeibeamten wollten es mir nicht erlauben wieder ins Ausland zu reisen, weil ich schon so oft bei meinem Sohn in den Niederlanden war." Im Interview schildert sie eine spannende
Reise durch das ehemalige Jugoslawien,
einem Flüchtlingslager in Italien, bis zum Zusammentreffen mit ihrer Familie in den Niederlanden.
"Ich hatte nie Angst, oder war traurig. Irgendwie dachte ich immer, dass es mir gelingen wird!" betont die heitere Eva.
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Abenteurerin bei kulturellen-
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Mit Neugier stets durch ferne Länder
Zu den Lebensträumen der Abenteurerin gehörten schon seit ihrer Kindheit steile Höhen und schnelle Räder. So geschah es, dass sich die Wahlwienerin heute mit dem Titel der ersten tschechoslowakischen Motorradrennfahrerin bei Off-Road Rennen rühmen kann.
Die politisch interessierte Eva Lipko-Szomolanyi zieht es stets in ihre unbekannten Länder und vor allem unter Menschen. In der Sendung Dia:tón beschreibt sie ihren bis heute stark vorhandenen Reisedurst und ihre Passion ferne Länder zu entdecken. Nur selten lässt sich Eva Lipko-Szomolanyi eine soziale und kulturelle Veranstaltung der Minderheiten in Wien entgehen. Natürlich verfolgt sie auch das Programm der Slowaken in Wien genau und in der Volksgruppe gibt es wohl kaum jemanden, der diese energische Persönlichkeit noch nicht kennengelernt hat.
Auch der Neugier und dem Drang zu entdecken, die die Abenteuerin Eva bis heute rasen lassen, sind Thema des aktuellen Magazins Rádio Dia:tón.
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