Servus | Szia | Zdravo | Del tuha | 8. April | ORF 2 Burgenland

2018 wird als „Erinnerungs- und Gedenkjahr“ begangen. Der Fokus unserer Sendung richtet sich auch auf den Untergang Österreichs durch den „Anschluss“ im März 1938 an Hitler-Deutschland und auf die daraus resultierenden schrecklichen Ereignisse.

On demand | Servus | Szia | Zdravo | Del tuha | 8. April 2018

Gedenkweg | Anschluss 1938

Trotz der eisigen Kälte fanden sich Ende Februar zahlreiche Menschen zum Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus in Oberwart ein.

Besucher des Gedenkweges in Oberwart

Emmerich Gärtner-Horvath

Gemeinsam beschritt man den Gedenkweg, der die Geschichte der verschiedenen Opfergruppen -Juden, Roma, Opfer der NS-Medizin sowie politisch Verfolgten- in Form von Gedenktafeln versucht, nach zu empfinden.

Gedenktafel Frauenkirchen

Mitte März erinnerte man in Frauenkirchen an die Opfer des Nationalsozialismus. Schülerinnen und Schüler berichteten in ihrer Präsentation in der HAK Frauenkirchen, von den tragischen Schicksalen der Insassen des Anhaltelagers im Ort. Das „Esterhazy Schlössel“, heute Teil des Schulzentrums, wurde von den Nationalsozialisten als Gefängnis und Folterstätte genutzt. An dieser Stelle wurde nun eine Gedenktafel enthüllt, die an die unmenschlichen Taten wachrufen soll.

Paul Gulda und Ferry Janoska

Emmerich Gärtner-Horvath

Ferry Janoska im Porträt

Er ist Musiker, Komponist, Arrangeur und lebt in Neusiedl am See. Es gibt kaum eine Musikgröße in Österreich, ob im Klassik oder Popbereich, mit denen der Burgenländer nicht zusammengearbeitet hat. Für seine herausragenden Leistungen als Mensch und Musiker wurde er 2004 mit dem Theodor Kery Preis und 2013 mit dem großen Ehrenzeichen des Landes Burgenland ausgezeichnet. Aus dem burgenländischen Kulturleben ist er schon lange nicht mehr wegzudenken, immerhin ist er verantwortlich für die neue pannonische Musik.

Die Moderatorin Katharina Janoska begrüßt heute vom jüdischen Museum in Eisenstadt.

Internationaler Romatag

Der heutige Tag, 8. April wird als Internationaler Tag der Roma begangen, der an den ersten Internationalen Roma-Kongress 1971 in London erinnert. Auch 47 Jahre danach ist die Situation der bis zu zwölf Millionen Roma in Europa weiterhin kläglich und traurig. Auch die Darstellung von Roma und Sinti in den Medien wird Großteils von Ereignissen im Chronikteil mit Stereotypen dominiert. Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien nahm sich des Themas an und bilanzierte 20 Jahre Berichterstattung über Roma und Sinti.

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8.4.2018 | 13:05 Uhr
ORF 2 Burgenland | Live
Nächste Sendung | 10.6.2018

Dritter Antiziganismusbericht | Präsentation in Eisenstadt

Im März wurde vom Wiener Verein Romano Centro der dritte Antiziganismusbericht in der VHS in Eisenstadt präsentiert. Insgesamt wurden 55 Fälle von Antiziganismus in den Bereichen Medien, Politik, Zugang zu Gütern und Dienstleistungen, Polizei, öffentlicher Raum, Arbeitswelt und Bildung zusammengetragen.

Servus | Szia | Zdravo | Del tuha | 11. Februar | ORF 2 Burgenland