Ceija Stojkas Werke gegen Vergessen in Wien

Die Volkshochschule Landstrasse beherbergt bald ein Stück der Geschichte der Österreichischen Roma und Sinti. Die 2013 verstorbene Künstlerin Ceija Stojka überlebte als Kind drei nationalsozialistische Konzentrationslager. Später verewigte sie die ihr dort brutal hinzugefügten seelischen Narben mittels ihrer Kunst.

Ceija Stojka mit einem ihrer Bilder

SN/APA (epa)/RAINER JENSEN

Vernissage

Dienstag, 19.4.2016 | 18.30 Uhr

Begrüßung
Mag.a Doris Zametzer, Direktorin VHS Landstraße

Eröffnung
LAbg. GR Ernst Woller, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins VHS Landstraße

Ausstellung | Ceija Stojka | Gegen das Vergessen

Ausstellugsdauer: 19. April bis 10. Mai 2016
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 - 21.00 Uhr
Ort: Volkshochschule Landstrasse | Hainburger Straße 29, 1030 Wien

Ein Bild Ceija Stojka

Horst Horvath

Ceija Stojka (1933 - 2013) gehörte den Lovara-Roma an und überlebte als Kind drei nationalsozialistische Konzentrationslager. Ihre Erinnerungen an diese Zeit bearbeitete sie später als Künstlerin und Schriftstellerin. Sie hat sich zeitlebens dafür eingesetzt, dass sich Gräueltaten, wie sie im Holocaust an der Tagesordnung waren, nie wieder wiederholen. Sie starb 2013 in Wien.