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 21.7.2010 |
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Sarkozy will Roma-Lager auflösen
Nach Ausschreitungen zwischen Polizei und einer Gruppe von Landfahrern will der französische Präsident Nicolas Sarkozy alle illegalen Lager von Roma und anderen Gruppen auflösen.
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"Die Unruhen haben erneut gezeigt, dass es Probleme mit dem Verhalten einiger Angehöriger der Roma und anderer nichtsesshafter Gruppen gibt", betonte Sarkozy.
In der vergangenen Woche hatte ein Polizist einen 22-Jährigen erschossen, der vor einer Straßenkontrolle fliehen wollte und mit dem Auto auf zwei Polizisten zusteuerte. Mehrere Dutzend Landfahrer, die in der Nähe ein Lager eingerichtet hatten, griffen am Sonntag eine Polizeistation an und randalierten in dem Dorf. Es gab Sachschaden, aber keine Verletzten. |
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Präsident Nicolas Sarkozy kündigte für kommenden Mittwoch eine Beratungsrunde an, in der die Situation in allen Départements besprochen werden soll. Er wechselte zudem den Polizeichef im Département Loire-et-Cher aus, in dem es zu dem Todesfall und den Ausschreitungen gekommen war.
Sein Regierungssprecher wies unterdessen Vorwürfe zurück, auf diese Weise die Minderheit der Nichtsesshaften in Verruf zu bringen. "Wir wollen keine Gruppe stigmatisieren", sagte Luc Chatel. Es gehe lediglich um einzelne Verantwortliche, die zu dieser Gruppe zählten.
Kritiker werfen Sarkozy vor, auf diese Weise von der Bettencourt-Affäre, der umstrittenen Rentenreform und anderen Problemen ablenken zu wollen.
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