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 9.3.2010 |
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Premier Fico: Internate für Roma-Kinder
"Das wichtigste Ziel der nächsten Regierung sollte ein Programm sein, das so viele Kinder wie möglich in Internate bringt und sie schrittweise von dem Leben in den Roma-Siedlungen löst", sagte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico.
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"Sonst würden wir eine weitere Generation großziehen, die unfähig ist, der Gesellschaft zu nützen", fügte Robert Fico von der sozial-demokratischen Partei "Smer/Richtung" kurz vor den Parlamentswahlen in seinem Land hinzu. |
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Damit hat der slowakische Premier massive Proteste von Menschenrechtlern ausgelöst.
Branislav Tichy von Amnesty International sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein derartiges Projekt werde das größte Problem der Roma, die Ausgrenzung, nicht lösen.
"Jede weitere Ausgrenzung der Roma-Kinder aus dem gemeinschaftlichen Bildungssystem wäre eine Missachtung ihrer Rechte", sagte Tichy. Erst in der vergangenen Woche hatte die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay die sich verschlechternde Situation der Roma in der Slowakei kritisiert.
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