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 23.11.2009 |
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10.000 Roma vor Abschiebung
Deutschlandweit droht nach Angaben des Flüchtlingsrates NRW die Abschiebung von fast 10.000 Roma, die teilweise mehr als zehn Jahre im Land leben und in ihrer Heimat keine Perspektive auf ein würdiges Leben haben.
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Mehrere hundert Menschen haben am Wochenende in Münster gegen die drohende Abschiebung von Roma in den Kosovo protestiert. "Es sind wesentlich mehr gekommen, als wir gedacht haben", sagte das Vorstandsmitglied des Flüchtlingsrates Nordrhein-Westfalen (NRW) Volker Maria Hügel. Er ging von 1000 Teilnehmern aus, die Polizei sprach von rund 500 Demonstranten.
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Indes forderte der Menschenrechtskommissar des Europarats Thomas Hammarberg europäische Regierungen auf, noch keine Minderheiten in die Republik Kosovo abzuschieben und den Flüchtlingen ein Bleiberecht zu garantieren, bis sich die Lage in Kosovo verbessert hat.
In seinem Bericht vom Juli 2009 wird die anhaltende Diskriminierung der Roma, Ashkali und Kosovoägypter/Egyptian hervorgehoben.
Allgemein bezeichnet Hammarberg die wirtschaftliche und soziale Lage in Kosovo als wesentliche Barriere zu einer dauerhaften Rückkehr der Flüchtlinge.
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