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Radio Kaktus
6.3.2009 20:00 Uhr
7.3.2009 20:30 Uhr |
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"Stoppt Gewalt gegen Roma!"
Am gestrigen Protest, der von den Vereinen Romano Centro, Roma-Service, Bahtalo Rom, Romano Kham und vom Referat für ethnische Gruppen der Diözese Eisenstadt iniitiert wurde, nahmen etwa 100 DemonstrantInnen teil.
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Die TeilnehmerInnen zogen vom Parlament vor den Sitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Hofburg, vor der sie Kerzen und ein Banner mit der Aufschrift "Stopp Violence against Roma in Europe" niederlegten. Anschließend gingen die Protestierenden weiter in die Nähe der ungarischen Botschaft hinter dem Burgtheater. Zwei Delegierte überbrachten die "Forderungen" der Demonstrationsteilnehmer an die Botschaft.
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Keine Sonderbehandlung, sondern Rechte
Emmerich Gärtner-Horvath vom Roma Service sagte, dass ihn die Vorfälle in Ungarn sehr an die Anschläge 1995 in Oberwart erinnern würden. Es sei inakzeptabel, dass die ungarische Polizei Fehlmeldung ausgebe und die Opfer zu Tätern machen wolle. "Wir fordern keine Sonderbehandlung, sondern wünschen, dass die universellen Menschenrechte eingehalten werden", betonte Gärtner-Horvath.
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Romano Centro |
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Situation der Roma in Bosnien diskutiert
Das monatliche Jour-Fixe des Romano Centro beschäftigte sich diesmal mit der Situation der Roma in Bosnien und Herzegowina. Vedran Džihić, Politologe an der Universität Wien, betonte, dass die Roma auf jeden Fall zu den größten Leid tragenden des Krieges gehören würden. Weiters erklärte er, dass positive Diskriminierung im Bezug auf die Roma-Volksgruppe seiner Ansicht nach sogar verstärkt nötig sei .
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Amar Rajković , Journalistin für die Zeitschrift "Das Biber", hat selbst ihre Wurzeln im ehemaligen Kriegsgebiet Jugoslawiens. Sie brachte ein, dass die Anzahl jener Menschen, die nach dem Krieg wieder in ihr Land zurückkehrten, sehr gering sei. Die Gründe dafür seien die Enteignung von Eigentum. Andererseits habe man Maßnahmen ergriffen, die Roma zwangsweise dazu bewegt haben, auszuwandern, als in ihre Heimat zurückzukehren.
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Gilda Horvath, ORF Volksgruppenredaktion
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