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Radio Kaktus
29.9.2006 20:00 Uhr
7.10.2006 20:30 Uhr |
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"Ketani heißt Miteinander"
Der Autor Ludwig Laher setzt im neuen Film "Ketani heißt Miteinander" seine aufwendigen Forschungen über die Sinti in Oberösterreich ins Bild. Bei der Premiere in Linz war Radio Kaktus dabei.
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Der Film "Ketani heißt Miteinander-Sintiwirklichkeiten statt Zigeunerklischees" von Ludwig Laher wurde am Mitwoch im Linzer Moviemento dem Publikum vorgestellt. Der 71 Minuten lange Film beschäftigt sich jenseits der Operettenklischees von verführerischen Zigeunermädchen und gemütvollen Zigeunerweisen sensibel mit Geschichte und Gegenwart der autochthonen Minderheit, steht in der Aussendung. Produziert wurde der Film vom Verein Ketani für Sinti und Roma in Zusammenarbeit mit dem ORF Landesstudio Oberösterreich. |
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Absage gegen Xenophobie
"Ketani heißt Miteinander" soll eine Absage gegen einfache Antworten auf die Frage nach dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen sein, sagte der Gemeinderat Christian Forsterleitner bei der Premiere.
Interesse zeigten an der Premiere viele Angehörige der Volksgruppe Sinti. Die Resonanz auf den Film sei durchwegs positiv, berichtet die Geschäftsführerin des Vereins Ketani und Veranstalterin Nicole Sevik.
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Radio Kaktus sendet ausführlich
Der Film "Ketani heißt Miteinander" wird ab dem 16. Oktober auch im das Kino in Salburg gezeigt. Radio Kaktus befasst sich nächsten Freitag, diesmal mit dem Inhalt des Filmes. Die Interviews mit Ludwig Laher, dem Regisseur und Autoren des Filmes, mit Gitta Martl, Gründerin des Vereins Ketani und auch Zuseherreaktionen sind in Radio Kaktus zu hören.
6.10.2006, um 20.00 Uhr auf Radio 1476. |
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Romafest |
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Das große Romafest im Amerlinghaus
Das Romafest im Wiener Amerlinghaus ist mittlerweile ein Magnet für die Volksgruppen-angehörigen, vor allem für die Jungen, und für die Freunde der Volksgruppe.
An einem lauwarmen Herbstabend ging es nicht nur um die reine Unterhaltung, die Ausstellung der Künstlerin Ceija Stojka mit ihren Bildern über das Leid der Volksgruppe löste eine Auseinandersetzung mit der Politik in der Vergangenheit und heute aus.
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Ausstellung "Schön grün"
Ausgestellt haben im Rahmen des Romafestes zwei weitere Künstler. Obren Jovanović-Grond und Anita Maniscalco. Unter dem Titel "Schön grün" sind Radierungen, Aquarelle und Ölbilder von ihnen zu sehen. In Wien arbeitete Jovanovic-Grond zunächst als Fahrer. Während dieser Zeit zeichnete der Autodidakt gerne LKW. Sein Vater, Roma-Dichter Ilija Jovanović, bemerkte diese Affinität zum Malen und bat die Künstlerin Anita Maniscalco um Malunterricht für den Sohn.
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Engagierte Malerin
Anita Maniscalco studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien. 1998 schloss sie ihr Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien mit Auszeichnung ab. Anita Maniscalco realisierte seit 2000 Malprojekte mit Romakindern und stellte die Arbeiten der Kinder auch aus. Diesmal sind Arbeiten von Anita Maniscalco bei der Austellung "Schön grün" im Amerlinghaus zu sehen, darunter auch Porträts von zwei Romakindern.
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Serdar Erdost, ORF-Radio 1476
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