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Mo | 13.02.2012
Radio Špongia
6.4.2006 19:05 Uhr
11.4.2006 19:05 Uhr
D. Tupinamba-Inspiration aus der Natur
"Musik", heisst für die Künstlerin Dana Tupinamba, "hat eine spezielle Kraft, die intensiven Momente des Lebens in eine echte Mitteilung der Seele zu bringt. Musik, die Stimme der Natur, ist eine magische Art und Weise der Kommunikation zwischen uns allen."

Name eines Indianerstammes
Dass der Name nicht slowakisch klingt, leuchtet ein: Tupinamba ist der Name eines Indianerstammes, das einst an der Küste Brasiliens lebte. Jedoch wurden sie durch von den Europäern eingeschleppten Krankheiten und durch direkte Gewalt stark dezimiert. Der Stamme ging dann recht bald in der brasilianischen Mischlingsbevölkerung auf.
Dana Tupinamba ist 1977 in Košice in der Ostslowakei geboren. Als Kind einer Musikerfamilie beginnt sie schon mit 10 Jahren Gitarre zu spielen und zu singen. Mit 21 Jahren entschliesst sie sich, nach Österreich zu kommen, um hier Gitarre an der Hochschule zu studieren. In Wien ist es auch, wo sie ihre Liebe zur brasilianischen Musik entdeckt, hier lernt sie den bekannten brasilianischen Gitarristen Alegre Correa kennen, und studiert gleichzeitig bekannte brasilianische Komponisten. Die musikalischen Wurzeln von Dana Tupinamba liegen sowohl in der Klassik, als auch im Jazz, wie sie formuliert.
"Rain of Peace"
Das erste Album "Rain of Peace" von Dana Tupinamba wird am 10. April im Porgy & Bess im ersten Wiener Gemeindebezirk veröffentlicht. Den Abend wird sie mit den Musikern bestreiten, mit denen sie auch ihr Album aufgenommen hat: Matthieu Michel, Trompete; Martin Reiter, Klavier;
Johannes Strasse am Kontrabass
und Gastmusikern wie z.B. der brasilianische Jazzgitarrist Alegre Correa.
Alex Konrad, ORF-Radio 1476