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Keine 1- und 2-Forint-Münzen mehr
Ab 1. März 2008 werden in Ungarn die 1- und 2-Forint-Münzen aus dem Verkehr gezogen. Ab diesem Zeitpunkt werden die Forintbeträge bei Barzahlungen auf 0 oder 5 Forint auf- oder abgerundet werden.
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Bei elektronischen Geldtransaktionen bleibt aber 1 Forint (0,004 Euro) die kleinste Verrechnungseinheit. Das teilte die Ungarische Nationalbank (MNB) heute mit.
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Endsummen auf- bzw. abrunden
Im Handel sollen ab März nächsten Jahres allerdings nicht die Preise der einzelnen Artikel, sondern die jeweiligen Endsummen auf- und abgerundet werden.
Bis dahin sind die Geschäfte verpflichtet, pro Zahlung jeweils maximal 50 Stück der kleinsten Münzen anzunehmen, während man bei der Post und den Banken jeweils 100 Stück auf einmal loswerden kann.
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Münzen werden kaum noch verwendet
Die Notenbank begründete die Einziehung der Münzen mit Erhebungsdaten, wonach die Leute die 1- und 2-Forint-Münzen seit längerer Zeit immer seltener benutzen.
Zudem haben die Münzen ohnehin keinen erheblichen Kaufwert. Dagegen seien die Weltmarktpreise für die Metalle, aus denen die Münzen hergestellt werden, deutlich gestiegen. |
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Abschaffung spart 4. Mio. Euro jährlich
Derzeit kostet die Herstellung einer Forintmünze rund 4 Forint, während die Herstellungskosten bei einer 2-Forint-Münze sogar 8 Forint betragen.
Durch die Abschaffung dieser Münzen dürfte der Staat Schätzungen zufolge jährlich 4 Mio. Euro sparen können.
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