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30 Jahre Volkszählung besonderer Art
Am 14. November 1976 fand in Österreich eine Volkszählung der besonderen Art statt. Aufgrund der Ergebnisse der Zählung wurden in Kärnten zweisprachige Ortstafeln aufgestellt.
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Der Grund für diese Volkszählung reicht weiter zurück.
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Ortstafelsturm 1972
Bereits vor 34 Jahren beschloss die Regierung unter SPÖ- Kanzler Bruno Kreisky ein Gesetz über zweisprachige Ortstafeln in Kärnten.
Im Herbst 1972 werden in Kärnten 205 zweisprachige Ortstafeln aufgestellt. In nächtlichen Aktionen werden die Tafeln von Aktivisten gestürmt und demontiert.
Der damalige Landeshauptmann in Kärnten, Hans Sima tritt zurück und eine eigene " Ortstafel - Kommission" wird ins Leben gerufen. |
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Volkgruppengesetz wird beschlossen
Vor 30 Jahren beschließen die drei im Parlament vertetenen Parteien ( SPÖ, ÖVP und FPÖ) das Volksgruppengesetz.
Aufgrund dieses Gesetzes sollen nun in jenen Ortschaften zweisprachige Ortstafeln aufgestellt werden, in denen 25 Prozent der Bevölkerung Slowenisch oder Kroatisch als Muttersprache angeben.
Um die Zahl der Slowenen und Kroaten in Kärnten und im Burgenland festzustellen, wird die Volkszählung der besonderen Art ins Leben gerufen.
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Volkszählung: Uneinigikeit im Burgenland
Im Burgenland fordert das Präsidium der SPÖ Bürgermeister die Bevölkerung auf, zur Volkszählung zu gehen. Ihr Vertreter, Fritz Robak rät, als Muttersprache Deutsch anzugeben, damit alles so bleibt, wie es ist.
Der Kroatische Kulturverein, HKD, lässt seine Mitglieder selbst entscheiden, ob sie sich zählen lassen wollen oder nicht.
Der Kroatische akademische Klub, HAK, rät zum Boykott der Zählung. |
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Volkszählung: weniger als 3.000 Kroaten
Insgesamt registrieren sich im Burgenland 2.946 Kroaten.
Die Ergebnisse der Volkszählung der besonderen Art können nicht verwertet werden.
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