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 2.5.2009 |
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"SozialMarie 2009" für Roma-Projekt
Seit drei Jahren kämpfen Mütter aus der Volksgruppe der Roma im ungarischen Csörög für eine gerechte Behandlung ihrer Kinder in den Schulen. Denn wie in vielen Ländern Osteuropas werden die Roma-Sprösslinge auch in dem Dorf im Norden des Landes diskriminiert.
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Räumliche Trennung von den anderen Kindern und eine schlechtere Ausbildung sind der Nährboden für späteren Misserfolg am Arbeitsmarkt. Das Engagement der Roma-Mütter von Csörög wurde am Freitag, in Wien mit der mit 15.000 Euro dotierten "SozialMarie 2009" ausgezeichnet.
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Schlechtere Bedingungen für Roma-Kinder
Rund ein Drittel der acht Jahre dauernden Volksschulen in Ungarn schließen Roma-Kinder vom normalen Unterricht aus. Sie werden räumlich von den Kindern der Mehrheitsgesellschaft getrennt und in eigenen Klassen, in eigenen Schulgebäuden und unter schlechteren Rahmenbedingungen unterrichtet.
Der - mittlerweile erfolgreiche - Kampf der Frauen in Csörög gegen diese gesetzeswidrige Ausgrenzung wird von einer NGO unterstützt. |
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Positive Auswirkung auf Roma-Communitiy
Die Begründung der Jury: "Volle Ausschöpfung des legalen Rahmens, öffentliche Anklage und kämpferische Aktivierung der Betroffenen. Diese Bündelung zeigt überzeugende Wirkung: auf das Selbstbewusstsein der engagierten Frauen und in Folge auf die Roma-Community selbst, auf deren Wahrnehmung durch alle anderen, auf die Handlungen der schulischen und politischen Entscheidungsträger."
Die "SozialMarie" wurde heuer zum insgesamt fünften Mal verliehen. Sie wurde von Wanda Moser-Heindl und ihrer Unruhe Privatstiftung ins Leben gerufen.
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