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 2.7.2012 |
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Fremdsprachiges Denken vernünftiger
Dass die Zweitsprache nicht ganz so vertraut ist wie die Muttersprache, kann Psychologen zufolge auch Vorteile haben. Wer Entscheidungen in einer Fremdsprache trifft, handelt offenbar rationaler.
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Der Ton macht bekanntlich die Musik - und nicht nur dieser: Wie der israelisch-amerikanische Psychologe Daniel Kahneman in den 1980er Jahren herausgefunden hat, können selbst staubtrocken formulierte Botschaften völlig unterschiedliche Wirkungen haben.
Ob man in einen leeren Korb sechs Äpfel gibt oder aus einem Korb mit zehn Äpfeln vier herausnimmt, läuft logisch betrachtet auf das Gleiche hinaus. Psychologisch nicht notwendigerweise: "Framing-Effekt" heißt diese systematische Verzerrung unserer Wahrnehmung.
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