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 10.1.2012 |
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Šešelj befindet sich im Krankenhaus
Das UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien (ICTY) hat am Montag serbische Medienberichte bestätigt, wonach sich der angeklagte serbische Ultranationalist Vojislav Šešelj derzeit in einem Haager Krankenhaus befindet.
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Der Gesundheitszustand von Šešelj sei stabil. Auch gebe es keine Anzeichen, dass sein Leben bedroht sein könnte, zitierte die Belgrader Nachrichtenagentur Beta eine Sprecherin des Tribunals.
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Für weitere Informationen fehle Genehmigung
Nerma Jelačić konnte keine weiteren Angaben zu den Gesundheitsproblemen von Šešelj machen, da der Angeklagte nach ihren Worten dem UNO-Tribunal nicht die dazu nötige schriftliche Genehmigung erteilt habe. Šešeljs Familie werde über den Gesundheitszustand des 57-Jährigen auf dem Laufenden gehalten, betonte Jelačić.
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Šešelj ist in Lebensgefahr so die Partei SRS
Die Serbische Radikale Partei (SRS) behauptete in den vergangenen Tagen, dass nicht einmal die Familienangehörigen Informationen über Šešeljs Gesundheitsprobleme erhalten konnten; Šešeljs Leben sei in Gefahr. Zugleich hieß es aus der SRS, der Parteichef leide an Herzrasen und schweren Leberproblemen.
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Anklage wegen Kriegsverbrechen
Der SRS-Chef, der sich seit Februar 2003 im Tribunalsgefängnis in Scheveningen befindet, hat sich wegen Kriegsverbrechen in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und der nordserbischen Provinz Vojvodina zu verantworten.
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