„Integrationswoche 2018“ - bis 29.4.2018

Knapp 14 Tage lang dauert die achte Ausgabe der „Integrationswoche“, welche von Dino Schosche von ALPHA plus initiiert wird. Über 400 Veranstaltungen zum Thema Vielfalt werden angeboten und dies erstmals bundesweit.

Ziel der Integrationswoche mit über 200 Kooperationspartnern ist es, „ein positives Signal im Sinne des friedlichen Zusammenlebens in Österreich zu setzen“. Mit den „Tagen der Vielfalt“ soll eine breite Auswahl an Angeboten, die von Theater und Konzerten über Workshops bis zu Infoveranstaltungen geboten werden. Damit will man ein Zeichen für die Vielfalt im Land setzen, den interkulturellen Dialog fördern und Plattformen für Begegnungen schaffen.

„Integrationswoche 2018“

von Dienstag, 17. April bis Sonntag, 29. April 2018, bundesweit

Eröffnungsgala & Verleihung des MigAwards

Dienstag, 17. April 2018, 19.00 Uhr, WUK Wien, Währinger Straße 59 1090 Wien

Gala & MigAward-Preisverleihung

Eröffnet wird die Integrationswoche mit einer Gala im Wiener WUK, bei der zum fünften Mal die so genannten MigAwards verliehen werden. Mit diesem Preis zeichnet der Veranstalter Initiativen, Projekte und Persönlichkeiten aus, die die Integration und Partizipation von Migrantinnen und Migranten in Österreich besonders fördern.

Auswahl an Veranstaltungen quer durchs Land

In Vorarlberg etwa ist eine kostenlose Teilnahme an Trainingseinheiten unterschiedlichster Sportvereine möglich. In Innsbruck gibt es ein individuelles Bewerbungscoaching und Lebenslaufcheck für Flüchtlingen zum Einstieg in den Tiroler Arbeitsmarkt. In der ARGE Kultur Salzburg wird die Uraufführung „Spiegeln“ präsentiert, wo drei Menschen einander durch Zufall in einem Raum begegnen. Im Kärntner Feldkirchen hält die Mediatorin Monika Schmon einen Vortrag über „Die Macht der Sprache“. Unter dem Titel „Narzissenfest trifft Graz“ soll das Bad Ausseer Blumenfest, dass letztes Jahr auch mit Beteiligung junger Flüchtlinge stattgefunden hat, nähergebracht werden. Szenische Lesungen vom Jungen Theater Mobil, die sich mit der Vergangenheit, dem Krieg und der Würde des Menschen auseinandersetzen, können von Schulen in Linz gebucht werden. Unter dem Titel „Her kommen / Da sein / Weg gehen“ kann man im Museum Niederösterreich in St. Pölten audiovisuelle Lebenserzählungen, die von Migration handeln, folgen. Im burgenländischen Oberwart lädt der Diakonie Flüchtlingsdienst ein, Informationen über eigene Kompetenzen und Fähigkeiten einzuholen. Unter den zahlreichen Veranstaltungen in Wien kann etwa eine sozial-politische Tour zum Thema „Armut und Obdachlosigkeit in Wien“, die von Obdachlosen geführt wird, besucht werden.

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