„Alterität und Xenophobie“ - bis 25.4.2018

In einer interdisziplinären Veranstaltungsreihe widmet sich die Forschungsplattform Elfriede Jelinek von 17. bis 25. April den Themen „Alterität und Xenophobie“.

Ausgangspunkt der Auseinandersetzung mit dem Thema sind jene Werke der Nobelpreisträgerin, in denen sie sich „kritisch mit der Konstruktion, Ausgrenzung und Vernichtung von Anderem und Fremden“ auseinandersetzt.

Österreichische Erstaufführung  von "Die Schutzbefohlenen" im Wiener Burgtheater

APA/Hans Klaus Techt

Österreichische Erstaufführung von „Die Schutzbefohlenen“ im Wiener Burgtheater, 2015

„Was zu fürchten vorgegeben wird - Alterität und Xenophobie“, interdisziplinäre Veranstaltungsreihe der Forschungsplattform Elfriede Jelinek

von Dienstag, 17. bis Mittwoch, 25. April 2018, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Schreyvogelsaal, Hofburg, Batthyanystiege, 1010 Wien & Leopoldmuseum, Auditorium, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

„Was zu fürchten vorgegeben wird“

In zahlreichen Workshops und Vorträgen widmen sich Autoren, Künstler und Wissenschafter unter dem Übertitel „Was zu fürchten vorgegeben wird“ den beiden Begriffen und wie diese in aktuellen künstlerischen Arbeiten verhandelt werden. Am ersten Abend (17.4.) diskutieren die Journalistin Nina Horacek, der Kulturwissenschafter Wolfgang Müller-Funk und die Künstlerin Elisabeth von Samsonow unter dem Titel „Wie immer auf der falschen Seite des Abgrunds“ am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in der Hofburg zur aktuellen politischen Lage Österreichs.

„Schreiben müssen“

Der 19. April steht mit u.a. einer Lesung von Julya Rabinowich im Leopold Museum unter dem Titel „Alterität“, am 23. April findet ebendort u.a. ein Gespräch mit dem Titel „Schreiben müssen“ statt, an dem etwa die Filmemacherinnen Ruth Beckermann, die Regisseurin Tina Leisch und Leopold Museum-Direktor Hans-Peter Wipplinger künstlerische Antworten auf Xenophobie und Rechtspopulismus suchen.

Vorträge zum Rechtspopulismus

Den Abschluss machen am 25. April wieder in der Hofburg Vorträge zum Thema Rechtspopulismus: Unter dem Titel „Hier und Jetzt - als Kunst“ diskutieren u.a. der Soziologe Kenan Güngör, die polnische Literaturwissenschafterin Agnieszka Jezierska und die ungarische Germanistin Edit Kiraly über die Situation in Europa. Den globalen Entwicklungen widmet sich ein Gespräch zwischen dem Regisseur Ali M. Abdullah, der deutschen Literaturwissenschafterin Anke Bosse und Joachim Warmbold von der Universität in Tel Aviv.

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