6. Let’s CEE Film Festival - ab 13.4.2018

Das filmische Schaffen aus Zentral- und Osteuropa wird ab dem 13. April 2018 für zehn Tage wieder vom „Let’s CEE Film Festival“ in den Fokus gerückt.

Insgesamt sind es mehr als 160 Arbeiten aus unterschiedlichsten Bereichen, die an insgesamt elf Spielstätten in Wien, Graz, Salzburg und Villach präsentiert werden. Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Zentral- und Osteuropa einschließlich der Kaukasus-Region und der Türkei werden gezeigt. Und in diesem Jahr erstmals mit dabei: ausgewählte Virtual-Reality-Produktionen aus aller Welt, die bei freiem Eintritt besucht werden können.

Let’s CEE Film Festival

von Freitag, 13. bis Sonntag, 22. April in Wien, Graz, Salzburg und Villach

Eröffnungsfilm „November“

Ein Schritt zurück in mystische Tage ist der Eröffnungsfilm „November“: In der estnisch-polnisch-niederländischen Koproduktion lässt Regisseur Rainer Sarnet das Bauernmädchen Liina im 19. Jahrhundert einen Pakt mit dem Teufel eingehen, um das Herz ihrer großen Liebe zu gewinnen. Das komplett in schwarz-weiß gehaltene Märchen wurde im Vorjahr beim Tribeca-Filmfestival für die beste Kamera prämiert und von Estland ins Rennen um den Auslandsoscar geschickt. Der Spielfilmwettbewerb des Let’s CEE wartet aber auch mit Roadmovies („Directions“ von Stephan Komandarev) oder russischen Revolutionsfilmen („Dovlatov“ von Alexey German Jr.) auf.

"November" von Rainer Sarnet

Film "November" - Let's CEE Film Festival

Lebenswerkpreis für Márta Mészáros & Kira Muratova

Weitere Wettbewerbe gibt es in der Dokumentarsparte, für die vielversprechendsten Debütfilme sowie in der Kurzfilmkategorie. Für letztere kuratierten Arash T. und Arman T. Riahi die 15 Filme umfassende Auswahl. Aber damit nicht genug, gibt es doch noch eigene Schienen zu Sektionen wie „Hollywood goes CEE“, slowenischem oder polnischem Filmschaffen sowie ein „Best of Hungary“. Hier muss natürlich auch Márta Mészáros genannt werden, die Grande Dame des ungarischen Kinos. Sie wurde 1975 für „Die Adoption“ als erste Frau mit dem Goldenen Bären der Berlinale ausgezeichnet. In Wien erhält sie gemeinsam mit der ukrainischen Filmemacherin Kira Muratova den Lebenswerkpreis des Festivals und wird auch eine Master Class leiten.

Virtual-Reality-Kino

Wo Spiel- und Dokumentarfilme inszenierte sowie echte Geschichten auf die Leinwand bringen, bietet das Virtual-Reality-Kino nochmals eine Stufe mehr: Am 21. und 22. April werden im Village Cinema auf diese Weise sehr eindrückliche Reisen in die Arktis geboten („Arctic 360“), schlüpfen die Zuschauer in die Haut eines Neugeborenen („First Impressions“) oder taucht man ein in die Welt eines Amazonasstammes („Munduruku“). Gelegenheit dazu gibt es auch beim 4GameChangers-Festival in der Marx Halle von 18. bis 20. April.

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