„Pal, mein Bruder“ - bis 18.4.2018

Die Ich bin O.K. Dance Company präsentiert ihr neues Stück: die inklusive Tanztheaterproduktion „Pal, mein Bruder“ im Dschungel Wien.

„Pal, mein Bruder“ wird als „Suche nach sich selbst, irgendwo zwischen orientalischem Märchen und der harten Realität“ angekündigt.

Inklusive Tanztheaterproduktion "Pal, mein Bruder"

A. Roeper

Inklusive Tanztheaterproduktion „Pal, mein Bruder“

„Pal, mein Bruder“ - Eine inklusive Tanztheater-Produktion der „Ich bin O.K.“ Dance Company

Premiere: Donnerstag, 12. April 2018, 19.00 Uhr, Dschungel Wien, MQ Museumsplatz 1, 1070 Wien; weitere Vorstellungen: 13., 16., 17. & 18. 4. 2018, 11.00 Uhr - Schulvorstellungen, 14. & 17.4.2018, 19.00 Uhr

Freitag, 25. Mai 2018, 19.30 Uhr, Theater Akzent, Theresianumgasse 18, 1040 Wien

Geschwisterpaar Pal und Jasmeet

Das Stück erzählt die Geschichte des Geschwisterpaares Pal und Jasmeet. Die beiden gehören als Sikhs in Indien zu einer nicht-akzeptierten religiösen Minderheit. Außerdem wurde Pal mit Trisomie 21 geboren. Die Familie erfährt eine doppelte gesellschaftliche Diskriminierung, die ein friedliches Leben nahezu unmöglich macht. Dass der geliebte Bruder Down Syndrom hat, verschlechtert vor allem Jasmeets Chancen auf dem Heiratsmarkt noch zusätzlich. Um die Familie unterstützen zu können, heiratet sie einen fürsorglichen Mann, der jedoch im krisengebeutelten Afghanistan lebt und die junge Frau zu sich holt.

Flucht nach Österreich

Während Pal in seiner Heimat weiterhin extreme Diskriminierung erfährt, verschlechtert sich auch die Lage in Afghanistan immer mehr. Die Familien sind nicht mehr sicher und Flucht wird zum einzigen Ausweg. Sie flüchten nach Österreich. Hier passiert das Unfassbare: Der lebenslustige Pal wird vom Kulturbetrieb entdeckt, gefeiert und tritt als Tänzer auf den großen Bühnen des Landes auf. Eine Geschichte aus 1001 Nacht?

Mit:

  • TänzerInnen: Pal Singh Chopra (Shah Harsimram Singh), Jasmeet Kaur Lamba (Jasmidkor Lamba), Niklas Kern, Johanna Ortmayr, Felix Röper, Marina Rützler, Alex Stuchlik
  • Regie: Verena Kiegerl
  • Choreografie: Hana Zanin Pauknerová & Attila Zanin

Pal und Jasmeet spielen sich selbst

Die Erzählung wird von insgesamt sechs Tänzerinnen und Tänzern mit und ohne Behinderung dargestellt. Für die drei Rollen, die mit einer Tänzerin oder einem Tänzer der „Ich bin O.K.“ Dance Company mit Behinderung besetzt sind, gibt es jeweils eine Zweitbesetzung. Pal und Jasmeet werden als Protagonisten sich selbst spielen, da das Stück auf realen Ereignissen und ihrer ganz persönlichen Lebenswelt basiert. Zur speziellen Förderung des künstlerischen Nachwuchses wird die Gruppe von einer jungen angehenden Tänzerin komplettiert.

„Ich bin O.K.“

Der Kultur- und Bildungsverein „Ich bin O.K.“ wurde im Jahr 1979 von Katalin Zanin gründet und hat es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, Menschen mit und ohne Behinderung einen gleichberechtigten Stellenwert im kulturellen Leben zu ermöglichen, soziale Barrieren abzubauen und Sensibilität für eine inklusive Gesellschaft zu fördern.

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