„Europoly“ - bis 12.1.2018

Das Volkskundemuseum Wien zeigt die interaktive Kunstinstallation „Europoly – The European Union Identity Trading Game“ und bietet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Migration.

Wer definiert Europäische Identitäten? Was bedeutet Zugehörigkeit? Wer gehört dazu, darf dazugehören? Wer bestimmt über Hinein oder Heraus in Europa? Im Rahmen des multidisziplinären Projektes „Europoly - The European Union Identity Trading Game“ werden die Position von Migrantinnen und Migranten in der EU sowie die Idee der EU und die Diskrepanz zwischen Ideal und Praxis hinterfragt. Nach Belgrad, Zagreb und Sarajevo macht nun die vierte Ausgabe der interaktiven Kunstinstallation Station in Wien und lädt im Volkskundemuseum Wien zum Mitspielen ein.

"Europoly -The European Union Identity Trading Game"

Marija Piroški / Krokodil Archive

Europoly -The European Union Identity Trading Game]

Interaktive Kunstinstallation „Europoly – The European Union Identity Trading Game“

bis Freitag, 12. Jänner 2018, Volkskundemuseum, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

„Europoly“ ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema der Migrationen aus dem Balkan in die Länder Zentral- und Westeuropas. Der in Wien lebende Künstler Dejan Kaludjerović entwickelte 2004 diese Installation in Form eines von Monopoly inspirierten sozialen Spiels. Glück bestimmt in hohem Maße den möglichen Aufstieg oder Fall der „Spielerinnen“, die Teil der EU werden und eine neue europäische Identität erwerben wollen. Dabei hat die EU die Macht, Identität zu definieren. Sie bestimmt auch die Regeln des Spiels, das andere akzeptieren müssen. In der Konsumgesellschaft der Europäischen Union steht „alles zum Verkauf“, sogar unsere Identitäten, heißt es in der Einladung zur Ausstellung.

Organisiert von:

  • Blockfrei (Wien)
  • Krokodil (Belgrad)
  • Subversive (Zagreb)
  • Crevina (Sarajevo)

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