„Antisemitismus in Geschichte & Gegenwart“ - bis 18.5.2017

Unter dem Titel „Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ veranstaltet das Jüdische Institut für Erwachsenenbildung in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) eine fünfteilige Vortragsreihe.

Der Antisemitismus ist auch mehr als 70 Jahre nach seiner massenmörderischen Eskalation im Nationalsozialismus nicht Vergangenheit, vielmehr bedroht er nach wie vor Jüdinnen und Juden weltweit, heißt es in der Ankündigung zur Veranstaltungsreihe.

„Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“

DÖW, Ausstellungsraum, Salvatorgasse 7, 1010 Wien; - Veranstaltungsreihe vom 20. April bis 18. Mai 2017

Problembewusstsein schärfen

Insbesondere in seinen neonazistischen und islamistischen Artikulationsformen ziele er weiterhin auf deren Vernichtung. Im Internet, dem virtuellen Umschlagplatz der Gerüchte über Jüdinnen und Juden, steigere er sich gegenwärtig wieder in einen regelrechten Blutrausch. Mit der Veranstaltungsreihe soll laut Veranstalter das Problembewusstsein gegenüber allen und unterschiedlichen Formen des Antisemitismus geschärft werden.

Termine:

  • Donnerstag, 20. April 2017: Andreas Peham (DÖW) - Einführung in die Antisemitismus-Kritik
  • Donnerstag, 27. April 2017: Andreas Peham (DÖW) - Deutschnationale Korporationen in Österreich als Avantgarde des völkischen Antisemitismus
  • Donnerstag, 4. Mai 2017: Elisabeth Klamper (DÖW) - Vom christlichen Antijudaismus zum „neuen“ Antisemitismus: Kontinuität und Wandel im Judenhass
  • Donnerstag, 11. Mai 2017: Elke Rajal (FIPU, Wien) - Möglichkeiten und Grenzen antisemitismuskritischer Bildungsarbeit
  • 18. Mai 2017: Karin Stögner (Universität Wien) - Antisemitismus und Sexismus

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