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Imame-Konferenz am Wochenende
Eine dreitägige Konferenz europäischer Imame und muslimischer SeelsorgerInnen beginnt am Freitag in Wien, die von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGIÖ) veranstaltet wird.
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EU-Kommissionspräsident Barroso angesagt
Zur Eröffnung im Rathaus Freitagabend haben sich unter anderem EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Durao Barroso und der EU-Ratsvorsitzende, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP), angesagt. Organisiert wird die Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium, der Stadt Wien und der Europäischen Islamischen Konferenz (EIC).
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Streit um Mohammed-Karikaturen |
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Konferenz "besonderes Gewicht"
Nach den Auseinandersetzungen um die in europäischen Medien veröffentlichten Karikaturen des Propheten Mohammed hat die Konferenz für die IGGIÖ ein "besonderes Gewicht". "Stand bei vorigen Konferenzen das theologisch begründete Bekenntnis zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus und Menschenrechten im Mittelpunkt, so soll nun über die grundsätzliche Standort-bestimmung hinaus gearbeitet werden", schreibt die Glaubensgemeinschaft in einer Aussendung. Diese Konferenz europäischer Imame findet in Österreich bereits zum zweiten Mal statt. Bei dem ersten Treffen im Juni 2003 in Graz stand vor allem die Ablehnung von Gewalt, Fanatismus und Terrorismus und die Frage der Vereinbarkeit von Islam und Demokratie im Mittelpunkt.
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Gedankenaustausch & Vernetzung
Schwerpunkte des Treffens am Wochenende mit erwarteten 120 Teilnehmern aus 40 Ländern sind demnach: die Stärkung des Gedanken-austausches und der Vernetzung unter den Muslimen, die Klärung und Sichtbarmachung muslimischer Standpunkte in der europäischen Diskussion etwa zu Meinungsfreiheit und sozialen Aufstiegsmöglichkeiten und ferner die Integrationsproblematik.
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Konferenzprogramm
Für Samstagvormittag wurden Referate von EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner und der Leiterin des EU-Büros zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC), Beate Winkler, angekündigt. Ein Redebeitrag des Leiters der Religionspädagogischen Akademie der IGGIÖ, Amir Zaidan, ist ebenso vorgesehen wie Ausführungen des Wiener Religionsrechts-experten Richard Potz. Aus Großbritannien wird der Imam Abduljalil Sajid erwartet, aus Deutschland der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Axel Ayyub Köhler. |
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Am Samstagnachmittag soll dann in Arbeitsgruppen zu spezifischen Themenbereichen wie Frauen, Jugend, Integration und Bildung diskutiert werden. Tagungsort ist der Festsaal im Hauptgebäude der Wiener Universität. Ein Schlussdokument soll am Sonntag bei einer Pressekonferenz an der Islamischen Religionspädagogischen Akademie in Wien-Neubau vorgestellt werden. |
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Kritik im Vorfel der Konferenz
Der vor Kurzem in Oberösterreich ins Leben gerufene Verein Islamisches Informations- und Dokumentationszentrum Österreich (IIDZ) hat gestern im Vorfeld Kritik an der IGGIÖ als "einzigen Ansprechpartner" der Regierung und der Imame-Konferenz als Teil einer "ausgeklügelten Event-Politik", bei der "immer dieselben Leute" teilnähmen, geübt. IIDZ-Generalsekretär Günther Ahmed Rusznak erwartet sich von dem Treffen eine "Schmusestunde, die den Beteiligten ein gutes Gefühl gebe, aber nichts bewirke.
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