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Fr | 24.05.2013
Aufenthaltszentrum Traiskirchen
12.9.2012
Traiskirchen prüft Aufnahmestopp
Die Stadt Traiskirchen hat heute die Prüfung eines bau- und feuerpolizeilichen Aufnahmestopps für die überfüllte Erstaufnahmestelle Ost angekündigt.
"Hier geht es direkt um den Schutz der Flüchtlinge" - etwa im Falle eines Brandes, teilte der Leiter des Bürgermeisteramtes StR Andreas Babler (SPÖ) in einer Aussendung mit.
Zu wenig Fluchtwege
Es dürfe nicht "aufgrund von politischen Spielereien und Unvermögen der Bundesregierung" zu Schaden bzw. im schlimmsten Fall zu Todesfällen kommen. Im Bedrohungsfall würden die Fluchtwege für so viele Menschen nicht ausreichen, erläuterte Babler. Daher werde eine bau- und feuerpolizeiliche Sperre geprüft.
Sofortige Reduzierung gefordert
"Als Stadtgemeinde fordern wir eine sofortige Reduzierung der im Flüchtlingslager aufhältigen Menschen. Die 1.500er Marke rückt immer näher", so Babler weiter. Es könne keine Rede mehr von einer überschaubaren und gut zu betreuenden Anzahl von Asylwerbern auf dem Areal sein.
300 Personen
Daher fordere Bürgermeister Fritz Knotzer (SPÖ) auch die Erfüllung der Vereinbarung zwischen Innenministerium und Stadtgemeinde mit 300 Personen. "Diese Grenze ist um das fast Fünffache überschritten", so Babler. Die Vereinbarung von Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) mit der ehemaligen Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) auf eine Höchstgrenze von 480 Personen werde "ebenfalls negiert".