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Badener Integrations-gespräche |
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"Zusammen reden"
Caritas, die Stadt Baden und der Verein Menschen.Leben starten am 27. Jänner die ersten "Badener Integrationsgespräche".
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In fünf Diskussionsrunden (bis 9. Juni) sollen unter dem Titel "Zusammen reden" die Themenkreise Jugend, Geschlechter, Nationen und Religionen sowie Bildung behandelt werden. |
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"Integration ist mehr denn je ein Thema"
"Integration ist heute mehr denn je ein Thema - nicht nur für Medien und Politik, sondern ganz besonders für den Alltag", heißt es in der Aussendung der Caritas. Miteinander reden und sich aufeinander einlassen seien die Basis für ein gelungenes Zusammenleben.
Zu den Themenabenden werden Vertreter verschiedener Organisationen erwartet. Dazu ist die Bevölkerung eingeladen, sich mit der konkreten Situation in ihrer Stadt auseinanderzusetzen. Nach dem Willen der Veranstalter geht es aber nicht nur um eine "abstrakte" Debatte, sondern vielmehr darum, Barrieren und Chancen von Integration in ganz konkreten Feldern zu beleuchten.
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Begonnen wird mit dem Thema Jugend (27. Jänner, 20 Uhr, Beratungszentrum Blitz, Goethegasse 12-14). Der Soziologe Kenan Gügör, Marion David (mobile Jugendarbeit) und Anna Prost vom Interkulturellen Mädchenzentrum der Caritas in Wien werden sich u.a. mit Jugendgewalt und spezifischen Problemen von Mädchen aus Zuwandererfamilien beschäftigen und erörtern, wie erfolgreiche Integration für Jugendliche mit Migrationshintergrund aussehen könnte. |
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Rolle der Geschlechterverhältnisse
Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse für die Integration? Über Verhältnisse zwischen Männern und Frauen sowie das Spannungsverhältnis zwischen Emanzipation und konservativen Wertvorstellungen in Integrationsprozessen diskutieren am 10. Februar (19 Uhr, ZIB, Grabengasse 14) u.a. die Autorin und Club 2-Moderatorin Corinna Milborn und Olivera Nikolic von der Frauenberatungsstelle Undine in Baden.
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Nationalismen
Die dritte Veranstaltung widmet sich am 18. März der Frage, wo Nationalismen - sowohl der österreichischen Gesellschaft als auch der Zuwanderergesellschaften - einer Integration im Wege stehen. Inwieweit Religion eine Rolle für die Integration spielt, ist Thema am 19. Mai - mit dabei ist u.a. Ersan Palaz, Türkisch-Islamische Kultusgemeinde ATIB, Bad Vöslau.
Was das Schulsystem für die Integration von Migranten bedeutet, wird am 9. Juni diskutiert.
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